Kurznachrichten

Liegenschaften

LiegenschaftenKontakt
Toralf Sauerteig
Bäckerstraße 3-5
23564 Lübeck
Telefon: 0451/ 79 02-215
E-Mail: tsauerteig@kirche-LL.de

 

 

 

 

Kirchengemeinderäte können Vermieter, Verpächter oder Erbbaurechtsausgeber sein. Sie können aber auch Mieter, Pächter oder Erbbaurechtsnehmer sein. Für alle diese Aufgaben ist das Sachgebiet Liegenschaften der Kirchenkreisverwaltung zuständig.

Das Sachgebiet wird von vier Mitarbeitenden bearbeitet. Sie sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Liegenschaften. Dies beinhaltet die Themenbereiche Bewirtschaftung der bebauten und unbebauten Grundstücke sowohl des Kirchenlandes, als auch des Pfarrlandes, Pachten, Erbbaurechte, Mieten, Dienstwohnungen, Betriebskostenabrechnungen und Grundstücksangelegenheiten. Das Sachgebiet hat sich in den Zuständigkeiten nach Kirchengemeinden aufgeteilt, so dass Sie für Ihre Kirchengemeinde in der Regel einen Ansprechpartner haben.

Einnahmen aus Pfarrland

Eine kirchliche Besonderheit bilden die Einnahmen der Kirchengemeinden der Propstei Lauenburg aus dem Pfarrland. Diese müssen im Umfang von 95 v. H. an den Kirchenkreis abgeführt werden.

Das Pfarrland wurde den Kirchen vom jeweiligen Landesherrn zur Verfügung gestellt, um die Pfarrer zu alimentieren, also zu versorgen. Diese Regelung findet sich konsequent in § 3 Absatz 1 Nr. 6 Grundsteuergesetz, § 14 Absatz 1 Finanzgesetz Nordkirche, § 16 Absatz 1 Grundstücksrichtlinien Nordelbien und § 15 a Absatz 1 Kirchenbesoldungsgesetz wieder. Nur wenn die Kirchen die Einnahmen aus den Pfarrländereien für die Besoldung und Versorgung der Geistlichen und Kirchendiener nutzen, sind sämtliche Kirchengemeinden in Bezug auf ihre Pfarrländereien, die vor 1987 im Eigentum der Kirchengemeinden waren, von der Verpflichtung zur Erbringung der Grundsteuer befreit.

Bitten beachten Sie: Der Kirchenkreis darf diese Mittel ausschließlich für die Pfarrbesoldung und Versorgung der Geistlichen und Kirchendiener einsetzen. Lediglich 5 % dieser Einnahmen dürfen für den Verwaltungsaufwand der Kirchengemeinden vor Ort belassen werden.