Kurznachrichten

St. Petri, Lübeck: Zwei Filme zum Auftakt des Stadtjubiäums, 20.01.2018

St. Petri, Lübeck: Zwei Filme zum Auftakt des Stadtjubiäums, 20.01.2018

15.12.2017 - Am Sonnabend, 20. Januar 2018,  werden zwei Filme zum Auftakt der Filmreihe zum Stadtjubiläum in St. Petri gezeigt: „Heidi kehrt heim“ und „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“. Letzterer wird mit dem Live-Act von DJ Raphaël Marionneau (Hamburg) begleitet.

„Heidi kehrt heim“ (USA/BRD 1968, Regie: Delbert Mann, Deutsche Fassung) ist eine nostalgische Verfilmung des weltberühmten Romans von Johanna Spyri, die zu großen Teilen in Lübeck entstand. Eintritt für Kinder und Erwachsene: fünf Euro, Karten über www.luebeck-ticket.de und an der Abendkasse.

Der Stummfilm „Nosferatu“ (Regie Friedrich Wilhelm Murnau) wurde 1922 uraufgeführt. Für Kritiker zählt „Nosferatu“ zu den berühmtesten deutschen Stummfilmen. Jetzt bekommt das düstere Meisterwerk eine neue Dramaturgie: DJ Raphaël Marionneau untermalt den Kultfilm mit einem Live-DJ-set. Bei „le cinéma abstrait“ können Cineasten die bizarre Handlung nicht nur sehen, sondern auch hören. „Nosferatu”, eine retrospektive Erzählung der Notizen des Stadtschreibers von Wisborg über eine Pestepidemie in der Stadt im Jahre 1838 in fünf Akten, wurde am 5. März 1922 uraufgeführt. Der Horrorfilm von Friedrich Wilhelm Murnau war eine seinerzeit nicht autorisierte Verfilmung des Romans „Dracula“ von Bram Stoker. obwohl Bram Stokers Witwe 1924 vor einem Berliner Gericht die endgültige Vernichtung aller negative und positive von „Nosferatu“ gerichtlich erwirkte, konnten einige Kopien auf abenteuerliche Weise gerettet werden, und er existiert heute in verschiedenen Versionen. Durch das DJ-set von Raphaël Marionneau bekommt „Nosferatu“ jetzt eine neue Dramaturgie. “Monsieur Chillout“ untermalt Murnaus Stummes Meisterwerk mit einem live gemixten Soundtrack mit ausgewählter Musik von Ludovico Einaudi, Bruno Coulais John Hopkins und viel mehr. Marionneaus Klangwelten, mal düster und verstörend, mal leicht und verspielt, verstärken die Atmosphäre und lassen erahnen, welche Szene als nächstes folgen wird. Die Titelauswahl ist dem Spannungsbogen Sekunden genau angepasst und verspricht ein faszinierendes Kinoerlebnis, das nachwirkt.

Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt acht Euro, Karten über www.luebeck-ticket.de und an der Abendkasse.

Foto: Fabien Hammerl / Murnau Stiftung