Kurznachrichten

Schwarzenbek: Großes Konzert mit Chor und Orchester, 18.11.2017

Zu einem prächtigen Konzert lädt die Kirchengemeinde Schwarzenbek, Compestraße 4, am Sonnabend, dem 18. November 2017 um 18.00 Uhr ein. Auf dem Programm stehen drei groß besetzte Werke von Mendelssohn, Fauré und Händel.

Zu einem prächtigen Konzert lädt die Kirchengemeinde Schwarzenbek, Compestraße 4, am Sonnabend, dem 18. November 2017 um 18.00 Uhr ein. Auf dem Programm stehen drei groß besetzte Werke von Mendelssohn, Fauré und Händel.

Die St.-Franziskus-Kantorei Schwarzenbek führt unter der Leitung von Kantor Markus Götze zusammen mit dem Orchester „Sinfonietta Lübeck“ und Gesangssolisten drei groß besetzte Werke auf:  erstens die Psalmkantate „Der 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, danach das „Requiem“ von Gabriel Fauré und abschließend den dritten Teil  des Oratoriums „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel.

Das Konzert beginnt mit der Psalmkantate „Der 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der 42. Psalm op. 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ ist eine Kantate für Sopran, gemischten Chor und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Text beruht auf dem alttestamentlichen Psalm 42 in der Übersetzung Martin Luthers. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“.

Das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré ist eine Komposition für Sopran- und Bariton-Solisten, vier- bis sechsstimmigen Chor und Orchester. Fauré vollendete die Komposition seines Requiem – seines einzigen größeren Werkes mit einem religiösen Text als Basis – 1887 im Alter von 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887). Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser La Madeleine zum Begräbnis eines berühmten Pariser Architekten aufgeführt.
Im Advent des vergangenen Jahres sangen die Sängerinnen und Sänger der St.-Franziskus-Kantorei Schwarzenbek die ersten beiden Teile dieses wohl bekanntesten und größten Oratoriums von Händel. In diesem Jahr liegt das Konzert zeitlich einen Tag vor dem Volkstrauertag, also fast am Ende des Kirchenjahres. Mit dem geistlichen Inhalt dieser Zeit des Kirchenjahres befasst sich der dritte Teil des Oratoriums „Der Messias“ HWV 56 von Georg Friedrich Händel. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet.“ So beginnt der dritte Teil von „Der Messias“. Es geht um die Auferstehung aller Seelen zum Ewigen Leben. Mit dem Wort „Amen“ endet das Oratorium wie auch das Konzert.

Als Solisten konnte Kantor Markus Götze Armine Nersisjan (Sopran), Tim Karweick (Tenor) und Christoph Liebold (Bass) aus dem NDR-Chor gewinnen. Luca Raupers und Leander Launer vervollständigen zusammen mit den anderen drei Solisten das Quintett in der Psalmkantate von Mendelssohn.
Die gute Zusammenarbeit mit dem Orchester Sinfonietta Lübeck wird Markus Götze auch in diesem Jahr fortsetzen. Das Orchester ist mit Streichern, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotten, 2 Trompeten, 3 Posaunen, 4 Hörnern, Harfe, großer Orgel und Pauken groß besetzt.

Finanziell unterstützt wird diese Aufführung vom Ev.- Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg und vom Freundeskreis Kirchenmusik der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schwarzenbek. Eintrittskarten (7 – 20 Euro) für das Konzert sind im Kirchenbüro, Markt 5b und in der Buchhandlung LeseZeit, Markt 3 in Schwarzenbek erhältlich. Restkarten werden auch an der Abendkasse verkauft.