Kurznachrichten

Pröpstin Frauke Eiben von Synode wiedergewählt, Dezember 2017

Pröpstin Frauke Eiben von Synode wiedergewählt, Dezember 2017

06.12.2017 - Seit knapp zehn Jahren leitet sie die Geschicke der Propstei Lauenburg: Frauke Eiben. Die 61-Jährige  wurde mit großer Mehrheit von der Synode des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg als Pröpstin wiedergewählt. Die zweite Amtszeit beginnt am 1. April 2018 und endet mit dem voraussichtlichen Ruhestand im Sommer 2022. „Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so Frauke Eiben. Die vergangenen zehn Jahre seien arbeitsintensiv und gut gefüllt gewesen: „Nach meinem Dienstbeginn gab es noch ein knappes Jahr den alten Kirchenkreis Herzogtum-Lauenburg; der Weg für die Fusion der Kirchenkreise Lübeck und Lauenburg war bereitet, und es ging daran, mit anderen gemeinsam umzusetzen, was beschlossen war“.

„Eine Amtszeit, die es in sich hatte “, sagt auch Kirsten Fehrs, Bischöfin der Nordkirche im Sprengel Hamburg und Lübeck, vor der Wahl auf der Synode. „Sie wurde ausgefüllt von einer Pröpstin, die in zahlreichen Zusammenhängen viel Gutes und Prägendes für den Kirchenkreis und für die Nordkirche geleistet hat“. Fehrs empfahl der Synode, Frauke Eiben wieder zu wählen: „Sie ist mittendrin und  stets im lebendigen Gespräch. Mit kluger Besonnenheit, Weitsicht und immer am Puls. Sie schaut weit über den Kirchturm hinaus und ist doch auf eine angenehme Art bodenständig“. Sie begibt sich mit anderen auf die Suche nach Lösungen, ohne das Ziel – oder sich selbst zu verlieren“.
Frauke Eiben ist als lauenburgische Pröpstin zuständig für die Dienste und Werke. „Heute sind die Grenzen zwischen den einzelnen Werken sind offen und es gibt gute inhaltliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Arbeitsfeldern. Dass es heute eine gut funktionierende Regionale Jugendarbeit im Kirchenkreis gibt, die Diakonischen Werke gut aufgestellt sind und unter dem Stichwort „Fachstelle Gerechtigkeit“ die Frauenarbeit, die Ökumene und der Arbeitsbereich Flucht und Asyl zusammenarbeiten,  ist ein Grund zu Freude.“

Für die Zukunft liegen im Bereich der Dienste und Werke einige Aufgaben auf der Hand, wie ein Nachdenken über Konzepte für eine zeitgemäße  Seniorenarbeit. Am Herzen liegt der wiedergewählten Pröpstin die enge Zusammenarbeit mit den Pastorinnen und Pastoren und den Kirchengemeinden, von denen es derzeit 34 Gemeinden gibt - drei mehr als vor der Fusion. „Nusse-Behlendorf, Wentorf und die Domkirchengemeinde kamen dazu“. Der Kontakt zur Öffentlichkeit ist ihr wichtig, etwa durch Veranstaltungen mit dem Bauernverband und den Landwirten, Fachtagungen mit den Religionsunterrichtenden, Engagement für Demokratie.

Frauke Eiben ist zudem Synodale der Nordkirche, im Beirat des Pastoralkollegs in Ratzeburg, Vorsitzende des Prädikantenausschusses, im Präsidium der Generalversammlung des Zentrums für Mission und Ökumene. „In den nächsten Jahren möchte ich Prozesse abschließen, etwa den Pfarrstellenplan und den Gebäudeprozess und verbindliche regionale Zusammenarbeit der Gemeinden im Lauenburgischen anzustoßen, auch um uns auf den  Einbruch bei der pfarramtlichen Versorgung  einzustellen“, blickt Eiben in die Zukunft. „Und ich möchte mit anderen an einem Präventionsnetz gegen grenzverletzendes Handeln arbeiten, die Struktur der Dienste und Werke festigen. Visitationen, Jahresgespräche und Konvente werden wichtige Ankerpunkte bleiben“.

Frauke Eibens Fazit nach zehn Jahren Amtszeit lautet:  „Auch nach dieser Zeit bereitet mir meine  Arbeit Freude. Es ist manchmal viel und auch -fältig, aber ich bin umgeben von einem tollen Team, auf das ich mich jederzeit verlassen kann. Ich freue mich auf weitere gute, arbeitsintensive Jahre“.


Foto: Beifall und Glückwünsche für die wiedergewählte Pröpstin - hier von Joachim Bretzke, Präses der Synode des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg.