Kurznachrichten

Luther-Melanchthon: Zweite Stelle FSJ in Gemeinde, Februar 2018

Luther-Melanchthon: Zweite Stelle FSJ in Gemeinde, Februar 2018

28.11.2017 - Die Kirchengemeinde Luther-Melanchthon geht in ihrer Partnerschaftsarbeit einen Schritt weiter. Sie plant für den Herbst 2018 eine zweite Stelle für ein freiwilliges soziales Jahr einzurichten. Besetzt werden soll diese mit einem jungen Menschen aus der Partnergemeinde in Tansania.

Dafür bereitet die Partnerschaftsgruppe aktuell alles vor. Es müssen Anträge für die Finanzierung geschrieben und Material zur Auswahl der Bewerber erstellt werden. Ein junger Mensch aus Tansania wird ein Jahr lang intensiv in der Gemeinde leben und mitarbeiten. Dafür braucht es neben einem Wohn- und Rückzugsort auch  Unterstützer.

Die Kirchengemeinde im Lübecker Stadtteil St. Lorenz-Süd versteht sich als Mehrgenerationenkirche, offen für alle. Unter dem Titel „Luther Leuchtet“ finden sich viele Projekte, Gruppen und Angebote. Projektleiterin Gesa Hollaender arbeitet bereits seit vielen Jahren mit einem jungen Menschen zusammen, der vor Ort das freiwillige soziale Jahr (FSJ) durchläuft.

Die Idee hinter der zweiten FSJ-Stelle ist im partnerschaftlichen Prozess entstanden. Seit 1992 ist die Gemeinde mit Christen in Igoma/Tansania partnerschaftlich verbunden. Zu den Herzensthemen der Partnerschaft gehört das gegenseitige kennen- und verstehenlernen. „In unserer globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen“, heißt es auf der Internetseite des Projektes. Was in anderen Teilen der Welt geschehe, beeinflusse auch das Leben vor Ort. Wer die Welt verstehen wolle, müsse über den eigenen Tellerrand hinausschauen und brauche den Kontakt zu Menschen aus anderen Kulturen und Lebensverhältnissen.

Interkulturelles Lernen kann nicht nur durch Besuche und Projekte geschehen, heißt es im aktuellen Gemeindebrief. Man könne Entwicklungsarbeit als etwas begreifen, dass auch in Lübeck stattfinden kann und vielleicht sogar muss. „Wir meinen, dass kultureller Austausch und Denken und Handeln über den Tellerrand hinaus uns mehr zu denen macht, die wir als Christen sein sollen“, so Pastor Thorsten Rose. „Global denken und lokal handeln, das ist eine Konsequenz der Menschenliebe, für die Jesus einsteht.“

Weitere Informationen zur Gemeinde und dem Partnerschaftsprojekt gibt es auf www.lutherkirche-luebeck.de .