Kurznachrichten

St. Petri Ratzeburg: Das war das Bittlinger-Konzert, 10.06.2017

St. Petri Ratzeburg: Das war das Bittlinger-Konzert, 10.06.2017

13.06.2017 - „Es gibt Menschen, die tun einfach gut“. Dazu gehören auf jeden Fall auch jene Musiker, die am 10. Juni 2017 die Konzertbesucher in der Ratzeburger Stadtkirche St. Petri zum begeisterten Singen und Klatschen brachten.

Das war zunächst die Gemeindeband der Kirchengemeinde „Wind & Weite“ unter der Leitung von Heinz Nestler, die eine dreiviertel Stunde selbst geschriebene, sehr persönliche Lieder ebenso wie bekannte Gospel und anderes mehr vortrugen.  Der Initiative von Heinz Nestler ist es zu verdanken, dass der Theologe, Liedermacher und „Rockpfarrer“ Clemens Bittlinger aus der Hessen-Nassauischen Landeskirche zu einem Doppelkonzert nach Ratzeburg gekommen war.

Seit mehr als 30 Jahren begeistert Clemens Bittlinger sein Publikum mit seinen Liedern – so auch an diesem Abend in Ratzeburg. Begleitet wurde er von David Plüss aus der Schweiz, Piano und Akkordeon, sowie David Kandert als Schlagzeuger. Waren die drei vor kurzem noch auf dem Kirchentag in Berlin aufgetreten, brachten sie nun etwas von dieser besonderen Atmosphäre in die Petrikirche. Zwischen den Liedern,  schwungvoll oder auch besinnlich, gab es Auszüge aus den Büchern und Gedanken von Clemens Bittlinger zu den verschiedensten Themen der Zeit, die die Zuhörenden mal zum Lachen, mal zum Nachdenken brachten. Beim Lied „Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn“ blieb dann kaum einer auf seinem Platz.  

„Dass aus Fremden Nachbarn werden, dass geschieht nicht von allein“ und „Hier gibt´s keine Fremden, hier gibt es nur Freunde, die du bisher noch nicht getroffen hast!“ sind Zitate aus bekannten und neuen Liedern, die aktueller kaum sein könnten. Es gelang den Musikern rasch, mit ihrer ansteckenden Freude das Publikum zu begeistern. „Herr, kehre ein in dieses Haus“ und manche andere Liedzeile wurden von den Besuchern gerne mitgesungen. Im letzten Teil des Konzertes sangen und spielten alle Musiker dann mehrere Stücke zusammen. Und nach dem berührenden Segen am Ende hatten wohl viele einen Ohrwurm und den Wunsch, noch mehr von Bittlingers Liedern zu hören. Vielleicht, das ergaben die Gespräche nach dem Konzert, ja in zwei Jahren, dann u.a. mit Orgel und Saxophon. Bis dahin wird in der Gemeinde sicher noch so manches Bittlinger-Lied im Gottesdienst, bei Festen oder der Kinderbibelwoche erklingen.

„Es gibt Menschen, die tun einfach gut“ – was Clemens Bittlinger mit seinen Kollegen so einfühlsam besang, traf an diesem Abend auf alle Musiker mit ihren Texten und Liedern vollkommen zu.