Podcast "Mein Gott, warum Kirche!?"

Gespräche zur Zukunft der Kirche

Brauchen wir "die Kirche", um zu glauben? Wozu braucht die Gesellschaft die Kirchen? Und wie müsste Kirche sein, damit wieder mehr Menschen kommen? Was passiert schon, um fit für die Zukunft zu werden? Und welche Rolle spielen dabei der christliche Glaube und das Menschenbild im Christentum? Und was würde eigentlich Jesus tun? Darum geht es im Podcast "Mein Gott, warum Kirche?!" des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. 

Die evangelische Kirche hat mit Herausforderungen zu kämpfen: steigende Kirchenaustrittszahlen, Vertrauensverlust, Umgang mit sexualisierter Gewalt. Gleichzeitig tut sich auch sehr viel in Richtung Zukunftsarbeit, die #digitalekirche wird immer bedeutsamer, kirchliche Institutionen, Pastor:innen und Gläubige sind auf Social Media aktiv. Es gibt neue Impluse wie die „PopUp-Church", mobile Segensformate und viele spannende Ideen. Über all diese Themen kommt Annkathrin Bornholdt, Redakteurin in der Medienabteilung des Kirchenkreises, im Podcast mit Menschen aus dem Kirchenkreis ins Gespräch.

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Podcast "Mein Lieblingsstück"

Kirchenmusiker:innen aus Lübeck und Lauenburg stellen Ihre Favoriten auf der Orgel vor

Unser Kirchenkreis bietet eine vielfältige Orgellandschaft mit hochklassigen Musikern. Woche für Woche schöpfen sie in Konzerten und Gottesdiensten aus dem reichen Fundus der Orgelmusik. Doch manche Stücke sind für sie etwas ganz Besonderes. Ein meisterhaft gefertigter Satz, eine persönliche Geschichte hinter dem Werk oder einfach eine Melodie, die nicht mehr aus dem Kopf geht – Lieblingsstücke eben.

In unserer Hörreihe besuchten wir die Kirchen Lübecks und Lauenburgs und Ihre Organistinnen und Organisten. Sie erzählen uns, warum ihnen bestimmte Stücke besonders am Herzen liegen und an welchen Stellen es sich lohnt, genauer hinzuhören. Danach spielen die Musiker:innen das Werk an ihrem Instrument. So wird „Mein Lieblingsstück“ zu einer Orgel-Rundreise durch den Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.

"Mein Lieblingsstück" hören, abonnieren und herunterladen

Mit einem Klick werden die Aufnahme mit 256 kbit/s abgespielt. Die Aufnahmen können auch in verlustfreier Qualität im .wav-Format heruntergeladen werden: In der Playlist bei Soundcloud mit einem Klick auf "herunterladen" rechts vom Titel der entsprechenden Folge. Zur automatischen Benachrichtigung über neue Folgen geht es unten in der rechten Spalte zum RSS-Feed.

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Nathanael Kläs und Christoph Liedtke: Ein feste Burg ist unser Gott

Magdalena Andrulewicz aus Groß Grönau: J. A. Reinckens "An Wasserflüssen Babylon"

Magdalena Andrulewicz

Eine der größten Choralfantasien der Barockzeit, die nur wenige kennen: Für Magdalena Andrulewicz ist „An Wasserflüssen Babylon“ von Johann Adam Reincken (1634-1722) eine unentdeckte Perle mit enormer Vielseitigkeit und großen technischen Anforderungen. Wir besuchen sie an der Orgel in St. Willehad Groß Grönau, wo sie das Stück gerade für Ihre Abschlussprüfung im Kirchenmusik-A-Studium vorbereitet.

Ulrike Borghardt-Sohns, St. Georgsberg Ratzeburg: Allegro von C. P. E. Bach

Passend zum beginnenden Ruhestand stellt Ulrike Borghardt-Sohns ein Stück vor, das sie fast ihre ganze musikalische Laufbahn über begleitete. Schon als Klavierschülerin erwachte ihre Begeisterung für dieses Allegro in A-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788). Mit welchen Mitteln das Stück bei ihr Eindruck hinterließ und wie sie es für die Orgel bearbeitete erzählt sie an der Orgel in St. Georg auf dem Berge in Ratzeburg.

Rebecca Poesch, Bodelschwingh und Bugenhagen Lübeck: Couperins "Messe des Paroisses"

Rebecca Poesch von den Lübecker Gemeinden Bodelschwingh und Bugenhagen liebt die französische Orgelmusik des Barock und zeigt uns die Besonderheiten dieses Stils. Ihr Lieblingsstück ist die „Messe à l'usage ordinaire des paroisses“ von Francois Couperin (1668-1733). Eine besondere Form der Messfeier, in der Orgel und liturgischer Gesang sich fließend verbinden. Es erklingen die letzten Teile des Werks: Sanctus: Recit de cornet, Benedictus: Chromhorne en taille, Agnus Dei: Plein chant & Dialogue sur les

Markus Götze aus Schwarzenbek: "Herr, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist"

Wie komponiert man für die Orgel? Markus Götze aus Schwarzenbek gibt uns Einblick in seine "Werkstatt". Das Gesangbuch-Lied "Herr, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist" hat er in einer Sinfonia verarbeitet.

Susanne Bornholdt aus Aumühle: J. S. Bachs "Wachet auf"

Eines der bekanntesten Orgelwerke überhaupt wird man nach dieser Folge von "Mein Lieblingsstück" mit anderen Ohren hören. Im Sachsenwald treffen wir Susanne Bornholdt auf der Orgelbank in der Kirche Aumühle. Dort erzählt Sie uns, was Sie an J. S. Bachs Choralbearbeitung "Wachet auf, ruft uns die Stimme" (BWV 645) fasziniert und mit welchen Feinheiten sie das Stück zum Leben erweckt.

Peter Wolff & Orchester in St. Gertrud Lübeck: Bach-Arie "Ich habe genug"

Eigentlich geht es in J. S. Bachs Kantate "Ich habe genug" um den Lobgesang des Simeon. Oboistin Birgit Sader und Sänger Christoph Liebold nehmen den Werktitel aber auch als Anspielung auf ihre derzeitige Situation. Im Gespräch erzählen uns die Musiker über die Kantate und warum sie gerade "genug haben". Kantor Peter Wolff führte das Werk gemeinsam mit Christoph Liebold und Mitgliedern der Sinfonietta Lübeck im Gottesdienst auf. Zu hören ist daraus die 1. Arie.

Friedemann Becker aus Travemünde: J. S. Bachs "Allein Gott in der Höh sei Ehr"

Ein Choral, der in unseren Kirchen seinen festen Platz hat: "Allein Gott in der Höh sei Ehr" wurde von J. S. Bach in einer großen Choralbearbeitung gewürdigt. Friedemann Becker stellt das Stück und seine Entstehungsumstände in der St.-Lorenz-Kirche Travemünde vor.

Andrea Battige aus Mölln: Mendelssohn und Bach

Zwei Werke über Choralmelodien: Das "Andante" aus Felix Mendelssohns Vater-Unser-Sonate op. 65 und J. S. Bachs "Jesu meine Freude" BWV 610. Warum nur in einem dieser beiden Lieblingsstücke ein Choral zu hören ist, erzählt Andrea Battige in der Heilig-Geist-Kirche in Mölln.

Judith Viesel-Bestert aus Büchen: Bachs Präludium Es-Dur

An Bachs Wirkungsstätte, der Leipziger Thomaskirche, hatte Judith-Viesel Bestert ihre erste Begegnung mit Bachs Präludium Es-Dur (BWV 552). Warum das Stück auch danach ihr Leben begleitete und welche Bedeutungen Bach in dem Stück versteckt hat, zeigt sie uns an der 2001 erbauten Orgel in der St.-Georgs-Kirche Büchen-Pötrau.

Markus Schell aus Kuddewörde

Michael Buffo, Orgelausbilder des Kirchenkreises

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